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30 Jahre „Suppenkirche“ Zehlendorf

Bild: Christina Alf (links) und Beatrice Minck vom ehrenamtlichen Helferteam der Zehlendorfer Suppenküche
© Horst Lasarzewski

[Berlin-Zehlendorf]       Seit drei Jahrzehnten wird von November bis März an jedem Dienstag und Donnerstag im Haus der Zehlendorfer Adventgemeinde ein Mittagstisch für Bedürftige

An beiden Tagen kommen jeweils rund 25 Menschen, berichtete Horst Lasarzewski von der örtlichen Kirchgemeinde gegenüber der Steglitzer Online-Zeitung „Stadtrandnachrichten“. Die meisten kämen, weil das Bürgergeld nicht zum Leben reiche. 

Den Impuls für die Gründung der „Aktion Warmes Essen“ vor 30 Jahren gaben Gespräche zwischen Gemeindemitgliedern der Adventgemeinde und der Pauluskirch-gemeinde sowie mit Vertretern des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf. Von dort kommt bis heute finanzielle Unterstützung. Dank dieses Kooperationsprojekts steht bedürftigen Menschen in Zehlendorf-Mitte seitdem werktäglich eine warme Mahlzeit zur Verfügung. Das Essen kommt von der Küche des Johannesstiftes Spandau, manchmal ergänzt durch Lebensmittel von Lebensmittelrettern. Träger der Suppenküche Zehlendorf ist das Advent-Wohlfahrtswerk Berlin-Brandenburg. Derzeit betreuen zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer den Mittagstisch – aufgeteilt in sechs Teams. Das Essen wird stets mit Andacht und Gebet begonnen. 

„Wenn es darauf ankommt, halten die Leute zusammen“, antwortete Horst Lasarzewski auf die Frage, was ihm in seiner Arbeit mit den finanziell armen Menschen im Gedächtnis geblieben ist. Es gebe eine große Wertschätzung und Dankbarkeit der Besucher für dieses Angebot. Für die Gäste sei die Suppenküche auch ein regelmäßiger Treff, um Tipps auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen.

Anlässlich des 30. Geburtstags der Suppenküche fand am 24. April 2024 eine Jubiläumsfeier statt. Für das AWW Berlin-Brandenburg e.V. sprach dessen stellvertretender Vorsitzende Marc-Gunnar Dillner ein Grußwort, bei dem er die Suppenküche versehentlich Suppenkirche nannte. Bezirksstadtrat Tim Richter griff das auf und wies darauf hin, dass die Suppenküche viel mehr als eine Essensausgabe sei, sondern gleichzeitig ein Ort, an dem Annahme, Wertschätzung und Lebenshilfe erlebbar werde. Da dieser Bedarf wahrscheinlich auch in Zukunft bestehen werde, drückte er seine Hoffnung auf „weitere 30 Jahre Suppenküche Berlin-Zehlendorf“ aus. 

Nach dem Festakt nahmen die über sechzig Geburtstagsgäste an einer reich gedeckten Kaffeetafel Platz, in deren Vorbereitung die ehrenamtliche Arbeit des Helferkreises ganz praktisch sichtbar wurde. 

Den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sei für ihren jahrelangen Einsatz

An beiden Tagen kommen jeweils rund 25 Menschen, berichtete Horst Lasarzewski von der örtlichen Kirchgemeinde gegenüber der Steglitzer Online-Zeitung „Stadtrandnachrichten“. Die meisten kämen, weil das Bürgergeld nicht zum Leben reiche. 

Den Impuls für die Gründung der „Aktion Warmes Essen“ vor 30 Jahren gaben Gespräche zwischen Gemeindemitgliedern der Adventgemeinde und der Pauluskirch-gemeinde sowie mit Vertretern des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf. Von dort kommt bis heute finanzielle Unterstützung. Dank dieses Kooperationsprojekts steht bedürftigen Menschen in Zehlendorf-Mitte seitdem werktäglich eine warme Mahlzeit zur Verfügung. Das Essen kommt von der Küche des Johannesstiftes Spandau, manchmal ergänzt durch Lebensmittel von Lebensmittelrettern. Träger der Suppenküche Zehlendorf ist das Advent-Wohlfahrtswerk Berlin-Brandenburg. Derzeit betreuen zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer den Mittagstisch – aufgeteilt in sechs Teams. Das Essen wird stets mit Andacht und Gebet begonnen. 

„Wenn es darauf ankommt, halten die Leute zusammen“, antwortete Horst Lasarzewski auf die Frage, was ihm in seiner Arbeit mit den finanziell armen Menschen im Gedächtnis geblieben ist. Es gebe eine große Wertschätzung und Dankbarkeit der Besucher für dieses Angebot. Für die Gäste sei die Suppenküche auch ein regelmäßiger Treff, um Tipps auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen.

Anlässlich des 30. Geburtstags der Suppenküche fand am 24. April 2024 eine Jubiläumsfeier statt. Für das AWW Berlin-Brandenburg e.V. sprach dessen stellvertretender Vorsitzende Marc-Gunnar Dillner ein Grußwort, bei dem er die Suppenküche versehentlich Suppenkirche nannte. Bezirksstadtrat Tim Richter griff das auf und wies darauf hin, dass die Suppenküche viel mehr als eine Essensausgabe sei, sondern gleichzeitig ein Ort, an dem Annahme, Wertschätzung und Lebenshilfe erlebbar werde. Da dieser Bedarf wahrscheinlich auch in Zukunft bestehen werde, drückte er seine Hoffnung auf „weitere 30 Jahre Suppenküche Berlin-Zehlendorf“ aus. 

Nach dem Festakt nahmen die über sechzig Geburtstagsgäste an einer reich gedeckten Kaffeetafel Platz, in deren Vorbereitung die ehrenamtliche Arbeit des Helferkreises ganz praktisch sichtbar wurde. 

Den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sei für ihren jahrelangen Einsatz im Dienst an Menschen ebenso gedanktwie allen, die in anderer Weise – nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht – dazu beigetragen haben, die „Suppenkirche“ im Zehlendorfer Adventhaus drei Jahrzehnte lang zu erhalten.Dieses Engagement wird auch in Zukunft dringend benötigt.