Regionaltag Ost: Begegnung, Impulse und neue Perspektiven
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Bild: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den AWW-Einrichtungen und der Bundesgeschäftsstelle
Foto: ©Lothar Scheel
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführenden Vorsitzenden des AWW e.V., Volkmar Proschwitz, wurden drei Mitarbeitende besonders willkommen geheißen bzw. gewürdigt: Stefanie Nemczak, Leiterin des Leipziger Übernachtungshauses, für zehn Jahre Leitungstätigkeit, Stefanie Heim als neue Leiterin des Suchtberatungszentrums Chemnitz sowie Daniel Salut als neuer Leiter der Schutzhütte Schwedt. Die Schutzhütte gehört nach der Verschmelzung des AWW-Landesverbandes Berlin-Brandenburg mit dem AWW e.V. inzwischen zum Gesamtverband.
Zuversicht und Selbstfürsorge
Einen besonderen Akzent setzte Gersom Rösler mit einem spirituellen Impuls über ein Gemälde Gustav Klimts. Das Porträt der Baronin Sonja Knips nahm er als „Hoffnungs-Bild“ zum Anlass, darüber nachzudenken, welche Kraft darin liegt, Menschen nicht nur so zu sehen, wie sie gegenwärtig sind, sondern ihnen Entwicklung und Veränderung zuzutrauen. Ein Gedanke, der gerade für die soziale Arbeit eine besondere Bedeutung hat.
Beim anschließenden „Speed-Dating“ lernten sich die Mitarbeitenden auf unkomplizierte Weise näher kennen. Hobbys, Musik, Lieblingssport und Reiseziele sorgten für Gesprächsstoff und manche überraschende Gemeinsamkeit.
Wie wichtig persönliche Grenzen für Menschen in sozialen Berufen sind, zeigte Pastor und Supervisor Petko Bonev in seinem Vortrag „Abgrenzung als Grundlage der Selbstfürsorge“. Engagement und Empathie seien unverzichtbar, müssten aber durch die Fähigkeit ergänzt werden, die eigenen Grenzen und beruflichen Rollen wahrzunehmen. Nur so könne soziale Arbeit langfristig gelingen, ohne zur Überforderung zu werden.
Von Datenschutz bis Krankenversicherung
Nach einem ausgezeichneten vegetarischen Mittagessen aus der Küche des Adventhauses Leipzig ging es am Nachmittag um zwei weitere Themen aus dem Arbeitsalltag.
Datenschutzbeauftragter Lutz Strenger informierte über den verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten sowie über Rechte und Sicherheitsstrukturen. Dabei wurde deutlich, dass sich das AWW in den vergangenen Jahren auch auf diesem Gebiet deutlich weiterentwickelt hat.
Zum Abschluss stellte Frau Peach von der AXA-Versicherungsgruppe die Betriebliche Krankenversicherung vor. Sie gehört seit mehreren Jahren zu den geschätzten Zusatzleistungen für die Mitarbeitenden des AWW. Nach drei Jahren steht nun ein Wechsel des Anbieters an.
Der Regionaltag verband damit fachliche Information, persönliche Begegnung und geistliche Impulse. Für die Mitarbeitenden war er eine gute Gelegenheit, über Einrichtungsgrenzen hinweg miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Ein gelungener Tag, der nicht nur wichtige Informationen vermittelte, sondern auch Lust auf das nächste Treffen machte.