Sozial handeln –
wirksam helfen.

Begegnungscafé Advent in Berlin-Reinickendorf

Café Advent Berlin-Reinickendorf
Grafik: ©Rasani, Leipzig

[Berlin] - 09.05.2022     Am 8. Mai 2022 öffnete das neu gegründete „Café Advent“ in Berlin-Reinickendorf erstmals seine Tür für Kriegsvertriebene aus der Ukraine.

Die Projektidee kam von Olga Kormann, die zur dort ansässigen russischsprachigen Adventgemeinde gehört. „Mit dem Begegnungscafé wollen wir Ukrainerinnen und Ukrainern, die vor dem Krieg geflohen sind und nun in Berlin leben, einen sicheren und schönen Raum anbieten. In angenehmer, entspannter Atmosphäre können sich die Menschen untereinander austauschen und vernetzen. Wir möchten ihre Fragen beantworten und ganz praktische Hilfe bei den alltäglichen Herausforderungen eines Lebens in der Fremde, zum Beispiel beim Ausfüllen von Formularen, leisten“, fasste Olga Kormann die Ziele des von ihr initiierten Projekts in einem Planungsgespräch zusammen und ergänzte: „Auch Menschen aus anderen Nationen sind hier willkommen. Das Begegnungscafé versteht sich international.“ Der Name des Cafés hat eine doppelte Bedeutung: Er weist einerseits auf die am Reinickendorfer Schäfersee beheimatete russischsprachige Adventgemeinde hin und nimmt andererseits die wörtliche Bedeutung des Begriffs auf. „Advent bedeutet Ankunft. Wir wollen offen sein für die bei uns ankommenden Menschen“, erklärte Olga Kormann den Projektnamen. Unterstützt wird sie von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Kirchgemeinde. Das Angebot des Begegnungscafés wird durch dreimal wöchentlich stattfindenden Deutschunterricht und eine kleine Kleiderkammer ergänzt. Darüber hinaus versorgt die Gemeinde ihre mehr als einhundert zählenden ukrainischen Gäste wöchentlich mit einem großen Abendessen nach dem Gottesdienst am Samstagnachmittag. Das Café Advent, das sonntags von 17 bis 19 Uhr geöffnet ist, wird vom Advent-Wohlfahrtswerk Berlin-Brandenburg e. V. getragen und erhält Fördermittel vom adventistischen Aktionsbündnis „Gemeinsam für Geflüchtete“.